Eine kulinarische und kulturelle Zeitreise ins alte Rom / Carpe Noctem!

IMG_8438.jpg„Wo bin ich hier?“ Mit dieser Frage begannen für ungefähr 90 Gäste das kleine Theaterstück sowie die Zeitreise in die Antike am vergangenen Samstag...

Das P- Seminar „Carpe Noctem!“ des Kaspar- Zeuß- Gymnasiums hat ein Jahr lang darauf hingearbeitet, ein römisches Menü mit Unterhaltungsprogramm auf die Beine zu stellen. Einen charmanten Einstieg in ihren Projektabend lieferten die Schüler, indem sie ein selbstgeschriebenes Theaterstück mit witzigen Dialogen aufführten. In dem Sketch trafen zwei Jugendliche aus der heutigen Zeit mithilfe einer Zeitmaschine auf zwei Römerinnen und wurden von diesen auf eine abendliche Veranstaltung mitgenommen, um mehr über die Kultur und das Leben in der Antike zu erfahren. Dass die Gäste plötzlich selbst Teil dieser Feier waren, begriffen sie schnell, denn es wimmelte nur so von Toga tragenden 12.Klässlern, die mit Weinflaschen umherliefen und die Leute an den Tischen bedienten. Für das passende Flair sorgten die aufwendige und stilvolle Dekoration, die römische Musik und das Efeu, das nicht nur die Tische zierte, sondern auch um die Säulen gewickelt wurde und sogar an der Decke hing.Eine romantische Wohlfühlatmosphäre wurde durch Unmengen an Kerzen geschaffen, die unter Anderem in mit Wachs beträufelten Weinflaschen steckten.

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Doch nicht nur das Ambiente war großartig, sondern auch die Qualität der Vorträge über die Trinkgewohnheiten, das Styling und die Ehe der Römer. Denn wer findet es nicht interessant, zu erfahren, wie eine Hochzeit oder eine Scheidung damals ablief? Zudem begeisterte der Schüler Daniel Hoffmann die Zuschauer mit seinen teilweise kuriosen Schönheitstipps aus der Antike und brachte sie mit seinen Kommentaren zum Lachen. Viele spannende Informationen über die römische Kultur bekamen die Gäste zwischen den drei Gängen, von denen die Vor- und Hauptspeisen als Buffet angerichtet waren und die Nachspeise serviert wurde. Die große und vielfältige Auswahl an Gerichten war wirklich beachtlich und sorgte für ein besonderes Geschmackserlebnis im Mund. Denn gebratenen Radicchio, selbst gebackenes Focaccia oder frischen Basilikum- Dip isst man nicht jeden Tag.

„Wir standen die letzten zwei Tage nur in der Küche, um das alles zuzubereiten“, erklärt die zur Küchenchefin ernannte Antonia Lanzloth. „Aber wir haben gelernt, für über 80 Leute einzukaufen, Gemüse in riesigen Mengen zu schneiden und nicht aufzugeben, wenn etwas schief gelaufen ist.“ Auch Maximilian Schedel kann da nur zustimmen: „Durch dieses Seminar sind wir Küchenprofis, aber auch Entertainer geworden“, schmunzelt er. Dies lässt sich an dem Ergebnis erkennen, denn egal ob das Seehechtfilet, das römische Hähnchen oder die Griesflammerie- geschmeckt hat alles. Neben dem großartigen Essen überzeugten die Jugendlichen auch mit ihrem Unterhaltungsprogramm: Es gab einen Gedichtwettbewerb, bei dem jeder gefordert war und am Ende sehr kreative Werke geehrt wurden. Doch insgesamt stand fest: „Die antike Zeit, die ist noch lange nicht um, denn heut ist sie in Kronach am Gymnasium!“ Außerdem mussten einige Lehrer in einem Quiz gegeneinander antreten und beweisen, ob sie bei den Vorträgen auch aufgepasst haben.

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Moderiert wurde der Abend von Stephanie Brand und Lukas Weiß, die humorvoll und authentisch die Zeitreise ins alte Rom über mehr als vier Stunden hinweg ausdehnten und das Publikum durch die Antike führten. Dass die Veranstaltung eigentlich in der Schulmensa stattfand, wird später niemand mehr wissen, denn die Leute konnten Erinnerungsbilder in einer aufgebauten „Fotoecke“ machen. In dieser wurde so Mancher zu Cäsar oder wickelte sich selber mithilfe einer Anleitung in ein römisches Gewand. Sogar das Programmheft, sowie die Speisekarte oder selbst die Toilettenschilder waren größtenteils auf Lateinisch geschrieben, sodass die 13 Schüler bewiesen haben: Latein ist keine tote Sprache! Und auch wenn sie nicht mehr gesprochen wird, hat das Seminar die römische Antike zumindest für einen Abend zurückgeholt und den Gästen eine unvergessliche Zeitreise geboten, die kulinarisch sowie kulturell auf höchstem Niveau stattfand. Das findet auch die Seminarlehrerin Tina Rehm, die zum Ende des Projekts stolz zu ihrer Gruppe sagte: „Ihr seid einfach der Wahnsinn!“ Und auch der riesige Applaus des Publikums sprach für sich.

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