KZG- Medienscouts in Rostock bei der BJKM

bild1.JPGNach langem Ersehnen und großer Vorfreude war es am frühen Morgen am Donnerstag endlich soweit!

Ein Teil des Medien-P-Seminars „Netzgänger 4.0“ unter der Betreuung von Herr Engel durfte die einmalige Gelegenheit nutzen, einer der größten Medienveranstaltungen in ganz Deutschland zu besuchen, um sich fortzubilden. Vom 1. bis zum 3. März fand die Bundesjugendkonferenz Medien 2018 (BJKM) in Rostock statt.

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Dort hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit rund 300 Medienscouts aus insgesamt 12 deutschen Bundesländern über ihre Erfahrungen, Ideen und weiteren Ziele auszutauschen. Ebenfalls hatten sie die Chance, neue Inspiration für ihre Workshops mit den 5. und 6. Klassen des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums, die am Ende des Schuljahres stattfinden sollen, zu sammeln.

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Rechtsanwältin Gesa Stückmann

Nach der langen Anreise eröffnete die lokale Rechtsanwältin und Hauptorganisatorin Frau Gesa Stückmann die dreitägige Fortbildung und gab eine kurze Auskunft über das anstehende Programm. Danach wurde das Zusammenkommen von den Medienscouts aus ganz Deutschland mit einem ausgiebigen Abendbuffet im Hotel Radisson Blu, welches gleichzeitig auch den Austragungsort der gesamten Veranstaltung darstellte, genossen. Ermöglicht wurde uns die komfortable Unterbringung und Fahrt von der Techniker Krankenkasse, die eine beträchtliche Summe für alle Teilnehmenden aufbrachte. Organisiert wurde die Fahrt über den Verein “Opferhilfe Oberfranken e.V.“, der im Bereich der Prävention viele Schulen unterstützt und eigene Fortbildungen anbietet.
(Ergänzung der Redaktion: es war toll, zusammen mit Schülern des FWG, der RS II sowie weiteren Schulen aus Oberfranken in einem Doppelstöcker-Bus nach Rostock zu reisen!)

Am nächsten Tag startete die Konferenz mit einem „Kreuzverhör“. Hierbei wurden verschiedenen Experten, sowie Betreuern, die selbst einen intensiven Bezug zu Sozialen Medien besitzen, einige Fragen rund um das Thema „Mediennutzung und Sicherheit im Internet“ gestellt. Dabei gingen diese unter Anderem auf ihre eigenen Projekte und Vorstellung ein und zeigten einen groben Rahmen für die Veranstaltung auf.


Im Anschluss daran nahmen die Scouts an ihrem ersten Workshop teil. Alle Teilnehmer/-innen wurden gleichmäßig auf 14 verschiedene Workshops verteilt und konnten damit in ihren zugeteilten Themengebieten gezielt Diskussionen in den kleineren Arbeitsgruppen führen. Dabei wurden sie von speziellen Referenten zusätzlich unterstützt.


Nach einer umfangreichen Mittagspause überraschte das Organisationsteam die Jugendlichen mit dem Besuch eines ehemaligen Mobbingopfers, nämlich mit dem 22-jährigen Benjamin Fokken. Dieser erzählte seine Geschichte, als er selbst in der Schule gemobbt wurde, gab Auskunft über seinen Weg aus den Fängen der Unterdrückung und Demütigung, zeigte sein millionenfach angesehenes YouTube Video und las schließlich aus seinem Buch „Ich bin Ich – und wir sind viele“ vor. Dieser Fall zeigte das Thema aus einer neuen Perspektive auf, nämlich aus der des Opfers - eine Perspektive, die überaus wichtig zu vermitteln ist, um die Hilfesuchenden besser verstehen zu können.
Anschließend wurde der zweite Workshop, welcher analog zum ersten funktionierte, abgehalten. Hierbei wurden den Teilnehmern neue Themengebiete zugeteilt, um ein hohes Informationsspektrum zu erzielen.

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Benjamin Fokken im Interview

Der dritte Tag wurde mit „Stay & Talk“ eingeleitet. Hierbei wurden zu je fünf Themen, wie beispielsweise Datenschutz und Opferhilfe, kleinere Tischgruppen gebildet. Zu den rund sechs Scouts pro Tisch kam auch ein Experte, der die Diskussionen leitete und mit zusätzlichen Informationen neue Erkenntnisse ermöglichte.


Nach einer kleinen Pause wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag unter dem Namen „#ichbinhier“ fortgeführt. Diesen hielt der Gründer Hannes Ley der gleichnamigen Facebookgruppe, welche schon mehr als 37.500 Mitglieder besitzt. Kerngedanke dieser Bewegung ist, sich mit positiven Kommentaren gegen die provokanten und hetzerischen Beiträge zu positionieren. Dieses Phänomen „Hate Speech“ ist bedauerlicherweise auf öffentlichen Nachrichtenseiten immer weiter verbreitet.

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Der Youtuber Cheng Loew

Auch der Samstag barg eine Überraschung für die Teilnehmer. Der bekannte YouTuber Cheng Loew beeindruckte mit einem emotionalen Video aus eigener Regie zum Thema „Sexting“, dem Verschicken von intimen Bildern. Ebenso gab er Auskunft über die daraus resultierenden Folgen, wenn diese an Dritte gelangen.
Unter seiner Begleitung unternahm die komplette Teilnehmerschaft abschließend einen Ausflug nach Warnemünde an die Ostsee.

Am Abend wurden zuletzt die ersehnten Teilnehmerzertifikate verteilt und damit fand die Bundesjugendkonferenz Medien 2018 in bester Stimmung ein großartiges Ende.

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